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Landwirtschaft

 
Seine natürliche Nahrung findet der Rotmilan auf dem Feld, egal ob Hamster, Maus, Feldhase, Vogel oder Aas. Dabei greift er seine Beute, im Gegensatz zum Bussard, im Flug, flach über dem Boden, ohne zu landen.

Der Anbau von Mais und Raps als Energiepflanze für Biogasanlagen für unsere Energieversorgung verhindert das Beutegreifen durch den hochstehenden Pflanzenbewuchs, da der Rotmilan seine Beute nicht erspähen und nicht greifen kann. Nach der Wende ist im Osten Deutschlands, durch die Intensivierung der Landwirtschaft, ein Rückgang von über 50% der Rotmilanbestände zu verzeichnen.

Der Feldhamster, früher zu Hauf auf den Feldern, steht heute selbst auf der Roten Liste bedrohter Tierarten. Auch den Feldhasen bekommt man nur noch selten zu sehen. Dies ist dem Einsatz von Pestiziden geschuldet! Dieser latente Nahrungsmangel verringert die Reproduktionsrate des Rotmilans, weil weniger Eier im Horst gebrütet werden.

 

Unsere Forderungen:

  1. Weniger Pestizide auf´s Feld, dient unserer Gesundheit und bringt Hamster und Hasen zurück.
  2. Kein Anbau von hoch und dicht stehenden Pflanzen in Brutgefilden.
  3. Anbauflächen für Luzerne als Futtermittel für die Tierhaltung sind ideale Jagdareale.
  4. Den Feldrain (Randsreifen) wieder zulassen, denn Kleinbiotope sind völlig ausreichend und bringen uns auch die vielen Singvögel zurück, die wir seit Jahren nicht mehr hören.